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chassis.tech plus 2018

12.06.2018 – 13.06.2018 – München, Deutschland

Kooperationspartner

Chassis.tech plus 2017


8. Internationales Münchner Fahrwerk-Symposium

20. und 21. Juni 2017 München

Vier Kongresse in einer Veranstaltung


Schwerpunktthemen

INNOVATIVE CHASSISSYSTEME
Lösungen für das automatisierte Fahren

NEUE ENTWICKLUNGEN
Herausforderungen für Simulation und Test

EFFIZIENTE LÖSUNGEN
CO2, Komfort und Kundenorientierung im Fokus


Keynote-Vorträge

Volkswagen

AUDI

Robert Bosch

ITK Engineering

Roland Berger

Opel

Continental Reifen


Am 2. Tag vier paralelle Fachsektionen

chassis.tech

steering.tech

brake.tech

tire.wheel.tech

Autor: Dipl.-Ing. Michael Reichenbach

Bericht vom 8. Internationalen Münchner Fahrwerk-Symposium 2017

Stefan Gies: "Wir legen eine Schippe drauf"

Wie geht es mit dem Fahrwerk in einer Welt des autonomen Fahrens und der Elektromobilität in Zukunft weiter? Das diskutieren derzeit 430 Teilnehmer auf der chassis.tech plus in München. 

Zur Eröffnung des 8. Internationalen Fahrwerksymposiums im Bayerischen Hof zeigte Professor Peter E. Pfeffer als Tagungsleiter die steigende Komplexität auf, will das Fahrwerk auch die nächsten Schritte hin zum autonomen Fahren und zur Elektromobilität mitgehen. Ohne die traditionelle Technik zu vernachlässigen müssten die Systeme für die neuen Herausforderungen intensiv entwickelt und erprobt werden. Da diese Arbeiten meist mit derselben Mannschaft erledigt werden sollen, stelle dies alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Zugleich würden auch neue Aspekte und Einblicke für den Fahrwerksingenieur wichtig, sodass das Symposium auch Themenfelder wie die Entwicklung von Bremsen-Steuergeräten mit modernen Softwarearchitekturen sowie die Softwaresicherheit und -security zum Schutz vor Hackerangriffen adressiert, wie sie von Armin Kunz, Bosch, und Sebastian Labitzke, ITK Engineering, in ihren Plenarvorträgen dargestellt wurden.

Lenkgefühl tritt in den Hintergrund

In seiner Keynote gab Professor Stefan Gies, Leiter Entwicklung Fahrzeug bei Volkswagen, die Stimmung wieder, was im Fahrwerksektor derzeit passiert. Die Fahrwerke seien immer noch die, die agieren, auch wenn heute oft nur vom autonomen Fahren und der Elektromobilität die Rede sei. Sie bringen die Kraft auf die Straße. Doch dabei werden Veränderungen eintreten. Das Lenkgefühl und das Bremsgefühl, in Jahrzehnte langer Kleinarbeit optimiert, würden in den Hintergrund treten, wenn das autonom fahrende Automobil das zukünftig alleine mache. Stattdessen trete aber eine andere Art von Fahrkomfort und Fahrdynamik hervor, bei der es gilt, unsanfte Beschleunigungen, Kurvenfahrten und Verzögerungen zu umgehen, denn beim Zeitung oder E-Mail lesen möchte man in der Zukunft nicht im Pkw durchgeschüttelt werden. Man muss vielmehr zweigleisig fahren. Die jetzigen Fahrerassistenzsysteme sukzessive weiterentwickeln und so die nächsten VDA-Levels 3, 4 und 5 erreichen. "Wir legen also eine Schippe drauf. Ob das aber schnell genug ist, weiß ich noch nicht", sagte Gies. Aber zugleich müssen auch Sprünge möglich sein, um direkt auf den VDA-Level 5 zu kommen.

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