Elektrische Antriebe und Energiesysteme 2026
20. Internationale MTZ-Fachtagung Zukunftsantriebe
Mobilität und Energie gesamtheitlich umsetzen
19.05.2026 – 20.05.2026 – Frankfurt am Main, Deutschland
Mobilität und Energie gesamtheitlich umsetzen
Schwerpunktthemen
- Strategische Sicht auf die elektrischen Antriebe
- Antriebskonzepte für BEV, REX, PHEV und FCEV
- Batterietechnologie von der Zelle bis zum System
- Infrastruktur und integrierte Energiesysteme
- Das Software-Defined Vehicle im Kontext Elektrifizierung
- Life-Cycle-Betrachtungen und Nachhaltigkeit
Im Focus
Wie verändert die globale Entwicklung die Elektrifizierung?
Keynote-Vorträge
Klaus Fink
Hirschvogel Holding GmbH, Deutschland
Samuel Hasselwander
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), Deutschland
Matthias Engel
Vireo Ventures Management GmbH, Deutschland
Markus Kröger
K2 Mobility GmbH, Deutschland
Dr. Dorothea Liebig
Shell Global Solutions (Deutschland) GmbH, Deutschland
Karsten Müller
IAV GmbH, Deutschland
Andreas Rade
Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA), Deutschland
Highlights
Verleihung des Sustainability Awards in Automotive
Gemeinsame Diskussion mit den Keynote-Sprechern und dem Auditorium
Autorin: Christiane Köllner
Nachricht von der 20. Internationalen MTZ-Fachtagung Zukunftsantriebe
Mobilität und Energie ganzheitlich umsetzen
Wie spielen Verkehrskonzepte, Antriebsysteme und Energiespeicher sowie Infrastruktur optimal zusammen – auch mit Blick auf Nachhaltigkeit? Das diskutieren Branchenexperten auf der Fachtagung "Elektrische Antriebe und Energiesysteme".
Mobilität und Energie sollten ganzheitlich umgesetzt werden, so Dr. Lea Schwarz, Leiterin Entwicklung Funktionsarchitektur bei Audi, auf der Fachtagung "Elektrische Antriebe und Energiesysteme 2026" in Frankfurt am Main. Die MTZ-Fachtagung mit 85 Teilnehmenden findet am 19. und 20. Mai gemeinsam mit dem Kooperationspartner Hirschvogel Group statt.
E-Mobilität-Hochlauf findet derzeit in Europa statt
Im ersten Keynote-Vortrag "Anforderungen an eine Politik der Antriebswende" gibt Andreas Rade, Geschäftsführer Politik und Gesellschaft beim Verband der Automobilindustrie (VDA), einen Überblick über die Marktentwicklungen und -trends in der Automobilindustrie. Demnach finde der Hochlauf der E-Mobilität derzeit in Europa statt. Vor allem die Förderung habe einen großen Einfluss auf den Markt. Im internationalen Vergleich hätten sich die deutschen Marken laut Rade ganz gut gehalten. So würden sich deutsche OEMs etwa durch weltweite Präsenz auszeichnen.
Schwierig sei die Situation in der Zulieferindustrie, die etwa mit der niedrigsten Produktion seit der Corona-Pandemie zu kämpfen habe. "Wir brauchen für den Umbau mehr Zeit, wir brauchen eine Anpassung der Ziele", so Rade auch im Hinblick auf das EU-Automotive-Package. So seien die Vorschläge der EU-Kommission laut VDA-Einschätzung insgesamt enttäuschend. Positiv hebt Rade hervor, dass die öffentliche Ladeleistung in Deutschland Fortschritte gemacht habe, aber zukünftige Bedarfe durch das aktuelle Ausbautempo nicht abgedeckt würden.
MCS-Lösungen technisch machbar
Über die Zukunft des Hochleistungs- und Megawatt-(MCS)Ladens spricht Dr. Dorothea Liebig, Technology Manager E-Mobility bei Shell Global Solutions. So würden die Elektrifizierungsaktivitäten von Shell Mobility im Bereich des Schwerlastverkehrs ein breites Spektrum der Ladeanforderungen für batterieelektrische Busse und Lkw abdecken, von Lösungen für Depots bis hin zu öffentlichen Hochleistungs- und Megawatt-Ladestationen.
Trends in der Batterieentwicklung
Karsten Müller, Senior Vice President Electrified Systems bei IAV, und Klaus Fink, Global Product Manager & Strategic Assistant to Vice President Development E-Drive & Battery bei Hirschvogel Holding, gehen auf neue Trends und Anforderungen in der Batterieentwicklung ein. So würden sich moderne Batteriesysteme eher durch Diversifizierung als durch Konvergenz auszeichnen. Treiber seien unterschiedliche Fahrzeugsegmente, globale Märkte und variierende Nutzungsprofile. Daher ließe sich die Batterieentwicklung nicht mehr als reines Optimierungsproblem auf Komponentenebene betrachten, vielmehr sei sie eine multidisziplinäre Ingenieursaufgabe.
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Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung des "Sustainability Award in Automotive". Der gemeinsam von der ATZ/MTZ-Gruppe und der Unternehmensberatung Arthur D. Little vergebene Award zeichnet herausragende Beispiele für nachhaltige Beiträge zur Mobilität in den Kategorien Mobilitätskonzepte, Technologie, Start-up und Werttreiber Nachhaltigkeit aus.